„Blut“ von Dana von Suffrin

Ein Mord führt 1900 in der westpreußischen Kleinstadt Konitz zur größten antisemitischen Ausschreitung des Kaiserreichs. Der 18-jährige Gymnasiast Ernst Winter verschwindet spurlos, nach und nach tauchen einzelne Körperteile von ihm auf. Schon bald wird vermutet, dass nur ein gelernter Schlachter einen toten Körper so professionell zerlegen kann. Sofort werden die Lewys von der ganzen Stadt verdächtigt, die Familie lebt vom Viehhandel und Verkauf koscheren Fleischs. Die Behörden sind mit den Ermittlungen überfordert, ein angereister Kommissar kann nicht glauben, dass ein ganzer Ort an Verschwörungstheorien und antisemitische Schauermärchen glaubt.

Dana von Suffrin, geb. 1985, Historikerin und Autorin. Auszeichnungen u.a. Klaus-Michael Kühne-Preis 2019 für Otto (Roman 2019). Drehbuch-Stipendium der Villa Decius in Krakau für Blut. Weiteres BR-Hörspiel Otto (2021).

„Blut“ ist eine Produktion des Bayerischen Rundfunks von 2022.

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